Koalitionsforschung

Koalitionsregierungen sind ein Grundmuster parlamentarischer Demokratie, das unter anderem durch neue Bündnisnotwendigkeiten bzw. -optionen auf die Probe gestellt wird. Im Blickpunkt unserer Forschung steht vor allem die Entstehung von Koalitionen: Wie werden Koalitionsverhandlungen gestaltet? Wie laufen die innerparteilichen Willensbildungsprozesse bei der Regierungsbildung ab? Und was leisten Koalitionsvereinbarungen?

Bei Interesse an unserer Forschung zu Koalitionen wenden Sie sich an Dr. Danny Schindler unter schindler@iparl.de oder an Oliver Kannenberg unter kannenberg@iparl.de.

Unsere Arbeit zu Koalitionen

Koalitionsregierungen sind sowohl im Bund als auch in den Ländern der Regelfall. Oliver Kannenberg spricht im Podcast der Landeszentrale für politische Bildung Brandenburg mit Sabine Schmidt-Peter über grundlegende und tiefergehende Aspekte von Koalitionen in der Politik.

Die Beteiligung der Mitgliederbasis bei wichtigen innerparteilichen Entscheidungen ist seit einigen Jahren ein zunehmender Trend in Deutschland. Insbesondere die Mitgliederbefragung im Nachgang von Koalitionsverhandlungen sorgt dabei jedoch immer wieder auch für kritische Töne. Danny Schindler und Oliver Kannenberg analysieren in ihrem Beitrag den empirischen Trend, die zugrundeliegende Handlungslogik sowie die Auswirkungen für Koalitionsregierungen.

Das Thema Rente(npaket) wird die Regierung wohl die gesamte Wahlperiode begleiten. Über die Rolle, die dabei dem Koalitionsausschuss zukommt, und politische Führung als Kompromissmanagement hat Danny Schindler mit dem NDR gesprochen.

Die Koalitionsverhandlungen nach der österreichischen Nationalratswahl 2024 entwickelten sich zur längsten Regierungsbildung der Zweiten Republik und führten erstmals seit 1949 zu einer übergroßen Dreierkoalition aus ÖVP, SPÖ und NEOS. Oliver Kannenberg zeichnet die drei Koalitionsverhandlung chronologisch nach und legt dabei ein besonderes Augenmerk auf die informellen Praktiken, parteipolitischen Blockaden und die verfassungsrechtlichen Spielräume.

Kommunikation ist für Parteien eine zentrale Aufgabe und komplexe Herausforderung zugleich. In welchem Spannungsfeld Wahlkampfrhetorik und die Kompromissfindung bei Koalitionsverhandlungen stehen, dazu hat Danny Schindler mit der ZDF-Sendung „Berlin direkt“ gesprochen.

Zur sich abzeichnenden Regierungskoalition aus Union und SPD hat Danny Schindler in der Sendung Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 dargelegt, warum es politischer Führungskunst und alltäglicher Kompromissfähigkeit bedarf, aber nicht unbedingt umfangreicher Koalitionsverträge.

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