Forschung

Vortrag im Deutschen Bundestag

 

Die Forschung des Instituts für Parlamentarismusforschung (IParl) erstreckt sich über verschiedene Themenfelder demokratischer Repräsentation, in parlamentarischen und präsidentiellen Regierungssystemen. Besondere Bedeutung erfährt bei uns aktuell die Kandidatenaufstellung zur Bundestagswahl 2017. In einem breit angelegten Forschungsprojekt werden die verschiedenen Facetten der Rekrutierung von Abgeordneten bzw. der Nominierung von Kandidaten untersucht. Die wissenschaftliche Beschäftigung mit diesem in der Parlamentarismusforschung bislang unterbeleuchteten Thema verspricht einige neue Erkenntnis hervorzubringen.

IParl-Mitarbeiterin bei der Feldforschung

 

Darüber hinaus ist das IParl auf dem Feld der Parteienforschung aktiv. Den politischen Parteien gebührt in demokratischen Regierungssystemen traditionell eine besondere Rolle, längst nicht nur in Parlamenten. Deshalb messen wir ihrer Entwicklung, Programmatik, Organisation und ihren Mitgliedern besondere Aufmerksamkeit bei. Auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse widmet sich das IParl beispielsweise den Fragen zur zukünftigen Entwicklung der Mitgliederparteien und entwickelt daraus praxisbezogene Handlungsempfehlungen. Schließlich sind die Parteien mit verschärften gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen konfrontiert, wenngleich die Kritik an ihnen ganz und gar keine neue Erscheinung ist.

Auf Talkrunde bei ZDF heute+

 

Das IParl ist an keine politische Partei, Interessensgruppe oder sonstigen Auftraggeber gebunden. Es bestimmt die Schwerpunkte seiner Forschung selbst. Damit verfügt es über die Möglichkeit, auch Themen aufzugreifen, die sich der tagesaktuellen politischen Auseinandersetzung entziehen. Die Zusammenarbeit und Austausch mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern anderer Forschungs- und Bildungseinrichtungen wird vom IParl gesucht. Darüber hinaus gehören zu unserem Forschungs-Selbstverständnis die Wissenschaftskommunikation in die Öffentlichkeit hinein sowie die Mitwirkung an Angeboten der politischen Jugend- und Erwachsenenbildung.