Wissenschaftskommunikation

Wissenschaftskommunikation kann eine Gratwanderung sein: Komplexe Forschungsergebnisse sollen leicht zugänglich erklärt werden, ohne sie unsachgemäß zu vereinfachen. Das Institut für Parlamentarismusforschung möchte seine wissenschaftlichen Erkenntnisse über Parteien und den Parlamentarismus nicht nur innerhalb der Politikwissenschaft austauschen, sondern auch öffentlich vermitteln und sich in den öffentlichen Debatten mit eigenen Standpunkten einbringen.

Über die Gründung und Arbeit des IParl sowie seine Forschungsprojekte wurde schon mehrfach berichtet (z.B. im SPIEGEL oder Uni-Journal Scientia-Halensis). Auf unseren Veranstaltungen sind Journalisten willkommen. So berichtete das Deutschlandradio über unsere Feldforschung und die F.A.Z. ausführlich über die Tagung zur Eröffnung des IParl in Berlin. In Interviews (z.B. DAS PARLAMENT, ZDF, MDR) und Hintergrundgesprächen (Rechercheverbund von NDR, WDR und Süddeutsche Zeitung) sprechen wir mit Journalisten über die Funktionsbedingungen parlamentarischer Praxis. Auch bei der Einordnung aktueller politischer Ereignisse bringen wir uns ein (z.B ZEIT MagazinWELT ). Das kann manchmal anspruchsvoller sein als es im ersten Moment klingen mag, z.B. wenn Politik für Kinder erklärt werden soll (u.a. für das Kindermagazin ZEIT LEO) oder Auslandskorrespondenten die Ereignisse in Deutschland mit einem ganz anderen Blickwinkel betrachten (z.B. Infobae aus Argentinien, Iswestja aus Russland oder das europäische Nachrichtenportal EURACTIV.)

Neuere Formen der politikwissenschaftlichen Wissensvermittlung, wie Social Media-Formate (z.B. heute plus vom ZDF) oder multimediale Umsetzungen (z.B. hr-info), sind ebenfalls Teil der Öffentlichkeitsarbeit des IParl. Das für seine anschaulichen Infografiken bekannte KATAPULT-Magazin hat sich beim Titelthema „Wie viele Bürgermeister sind eigentlich weiblich?“ (H. 18, Juli-Sep. 2020) auch auf unsere Studie BuKa2017 gestützt. In unserem IParl-Podcast verbinden wir in den Gesprächen mit Gästen aus Politik, Wissenschaft und Journalismus die politikwissenschaftliche mit der praktischen, politischen Perspektive. Auf einem eigenen Twitter-Kanal laden wir Sie ein, unsere Arbeit zu begleiten.

Weitere Medienhäuser, mit denen das IParl bereits zusammenarbeitet, sind: