Dr. Benjamin Höhne

ist stellv. Leiter des Instituts für Parlamentarismusforschung in Berlin.

2005 beendete Höhne sein Studium in Leipzig und Halle (Saale) als Diplom-Politologe mit einer Arbeit über politische Einstellungen im Ost-West-Vergleich. Anschließend lehrte und forschte er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter bzw. Lehrbeauftragter an der Universität Trier (2006-2012), der FU Berlin (2009) und der Universität Potsdam (2013-2015). Danach war Höhne wissenschaftlich politikberatend in mehreren Sicherheitsinstitutionen (u.a. im Planungsamt der Bundeswehr in München) sowie für die Konrad-Adenauer-Stiftung tätig (2013-2016). Arbeits- und Studienaufenthalte verbrachte er in Carlisle (Nordengland, ERASMUS), an der University of Essex, am European University Institute in Florenz und im Europäischen Parlament.

An der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg lehrt er seit 2016 im Masterprogramm „Parlamentsfragen und Zivilgesellschaft“. Dabei legt er Wert auf Schnittstellen zwischen Theorie und Praxis, z.B. durch Exkursionen zum Europäischen Parlament, dem Deutschen Bundestag und verschiedenen Landtagen.

Für seine Dissertation „Rekrutierung von Abgeordneten des Europäischen Parlaments. Organisation, Akteure und Entscheidungen in Parteien" wurde Höhne 2015 mit dem Wissenschaftspreis des Deutschen Bundestags ausgezeichnet.

Lehr- und Tätigkeitsbereiche
  • Parteien innerhalb und außerhalb von Parlamenten

  • Regierungssystem der Bundesrepublik Deutschland

  • Politische Kultur

  • Partizipation

  • Politikfeld „Sicherheitspolitik“