Dr. Benjamin Höhne

Dr. Benjamin Höhne ist stellv. Leiter des Instituts für Parlamentarismusforschung in Berlin.

Höhne wurde im Dezember 1978 in Lutherstadt Wittenberg geboren. 2005 beendete er sein Studium in Leipzig und Halle (Saale) als Diplom-Politologe mit einer Arbeit über politische Einstellungen im Ost-West-Vergleich. Anschließend lehrte und forschte er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter oder Lehrbeauftragter an der Universität Trier (2006-2012, 2015), Universität Potsdam (2013-2015), Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (2016-2020), Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (2021) und FU Berlin (2009, 2021/22).

Höhnes Dissertation zur Rekrutierung von Abgeordneten des Europäischen Parlaments wurde 2015 mit dem Wissenschaftspreis des Deutschen Bundestags ausgezeichnet. Arbeits- und Studienaufenthalte verbrachte er in Carlisle (mit EU-Stipendium), an der University of Essex, am European University Institute in Florenz (beide mit DAAD-Stipendium) und im Europäischen Parlament. Höhne ist wissenschaftlich-politikberatend tätig, u.a. als Sachverständiger für Parlamente (Landtage in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Thüringen), Ministerien (Planungsamt des BMVg, Sächsisches Staatsministerium der Justiz und für Demokratie, Europa und Gleichstellung) sowie Institutionen zur politischen Bildung (Bundeszentrale für politische Bildung, Konrad-Adenauer-Stiftung). Von internationalen Medien wie de Volkskrant, Iswestija, Le Monde, Lusa oder Reuters wird er als Experte konsultiert.

Höhnes Forschungs- und Lehrbereiche sind politische Parteien innerhalb und außerhalb von Parlamenten, das Regierungssystem der Bundesrepublik Deutschland mit Schwerpunkt auf Ostdeutschland, politische Partizipation und Sicherheitspolitik. Aktuell beschäftigt er sich mit Populismus und der Repräsentation von Frauen in Parteien und Parlamenten.